Haben ICs eine Haltbarkeitsdauer?

Was mich interessiert ist, ob ICs auch eine begrenzte Haltbarkeit haben und wenn ja, ob manche Typen darunter stärker leiden als andere?

Sie altern im Regal, aber im Allgemeinen nicht so schnell wie im Betrieb. Es besteht eine steigende Wahrscheinlichkeit, dass ICs beim Auspacken defekt sind oder im Betrieb früher ausfallen. Verschiedene Aspekte beeinträchtigen die ICs mit der Zeit.

  • Oxidation
  • Strahlung (sowohl natürliche als auch vom Menschen verursachte)
  • chemischer Abbau des Dielektrikums

Die Auswirkungen dieser Einflüsse hängen maßgeblich vom Herstellungsprozess und der Qualität des ICs ab. Ein gut verarbeiteter IC ist beispielsweise weniger anfällig für Oxidation. Ältere ICs (d. h. größere Strukturen) weisen mehr Material auf, das abgetragen werden kann. Manche ICs weisen Dielektrika auf, die anfälliger für Alterung sind. Moderne ICs scheinen mit dünneren, aber robusteren Dielektrika gebaut zu sein.

Lesen Sie mehr: IC-Gehäusetypen: Wie wählt man den richtigen aus?

#Leiterplattenmontage

Oliver Smith

Oliver Smith

Oliver ist ein erfahrener Elektronikingenieur mit Kenntnissen in Leiterplattendesign, analogen Schaltungen, eingebetteten Systemen und Prototyping. Sein fundiertes Wissen umfasst Schaltplanerfassung, Firmware-Codierung, Simulation, Layout, Test und Fehlerbehebung. Oliver zeichnet sich durch seine Fähigkeiten im Bereich Elektrodesign und Mechanik aus, Projekte von der Konzeption bis zur Serienproduktion zu begleiten.
Oliver Smith

Oliver Smith

Oliver ist ein erfahrener Elektronikingenieur mit Kenntnissen in Leiterplattendesign, analogen Schaltungen, eingebetteten Systemen und Prototyping. Sein fundiertes Wissen umfasst Schaltplanerfassung, Firmware-Codierung, Simulation, Layout, Test und Fehlerbehebung. Oliver zeichnet sich durch seine Fähigkeiten im Bereich Elektrodesign und Mechanik aus, Projekte von der Konzeption bis zur Serienproduktion zu begleiten.

Was andere fragen

Was sind die schwarzen Flecken in bleifreien Lötstellen auf Leiterplatten?

Ich baue gerade einen Leiterplatten-Prototyp mit Chip Quiks „SMDSWLF.031“, einem Sn96.5/Ag3.0/Cu0.5-Lot mit 2.2 % No-Clean-Flussmittel. Mir fällt auf, dass die schwarzen Flecken häufig in größeren Lötstellen auf meiner Platine auftreten. Ich frage mich, ob das daran liegt, dass ich den Lötkolben länger erhitzt habe und dadurch das Flussmittel verbrannt habe. Was ist das für ein schwarzer Rückstand? Ist das ein Zeichen für eine schlechte Lötstelle oder vielleicht für eine schlechte Löttechnik?

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